DIE WISPO - Wiesbadener Sportförderung e.V. UND IHRE ZIELE
Oder: Eine olympische Medaille für Wiesbaden?
Nur noch ein Jahr vor den Spielen in Peking, steht der Leistungssport im Mittelpunkt des Interesses. Der Magie dieser Spiele kann sich kaum jemand entziehen. Selbst Menschen, die nicht sehr sportinteressiert sind, schauen sich die Fernsehbilder
an, die in die ganze Welt übertragen werden.
Buchstäblich Milliarden von Menschen fiebern mit den Sportlerinnen und Sportlern mit, die dort um Edelmetall kämpfen. Eine olympische Medaille zu erringen, ist zweifellos das höchste Ziel jedes Sportlers. Ob aber viele Zuschauer beim Anblick der bunten Bilder der olympischen Eröffnungszeremonie am 13. August 2004 in Athen daran gedacht haben, dass der Satz „Vor den Erfolg haben die Götter den
Schweiß gesetzt“ für kaum jemand mehr Geltung hat als für einen Leistungssportler? Denn Sportler, die sich für nationale oder internationale Meisterschaften oder gar Olympische Spiele qualifizieren konnten, haben viele Jahre harten Trainings hinter sich.
Und hier kommt die WISPO ins Spiel: Schafft es nämlich ein Nachwuchssportler aus Wiesbaden,durch Leistungen auf sich aufmerksam zu machen, die überregional wettbewerbsfähig sind (oder werden könnten!), dann fördert die WISPO ihn oder sie nicht nur finanziell, sondern auch mit Rat und Tat (sei es sportlich oder beruflich).
Der Besuch von Trainingslagern wird ermöglicht, Trainer werden mitfinanziert, der Kauf erforderlicher Sportausrüstung wird gesponsert und vieles Andere mehr. Zwei, vielleicht sogar drei von der WISPO geförderte Sportler werden in Peking dabei sein, und vielleicht bringt einer von ihnen ja eine Medaille mit nach Wiesbaden zurück.
Das Geld für diese Förderungsarbeit fließt der WISPO durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zu.
Obwohl die WISPO auf diese Weise Jahr für Jahr circa 50.000 € erhält und gezielt im oben geschilderten Sinne einsetzt, wird noch viel mehr
Geld benötigt, um allen förderungswürdigen jungen Sportlern zu ermöglichen, ihr Talent durch systematisches, engagiertes Training auszuschöpfen. Deshalb laden wir Sie herzlich ein,Mitglied bei der WISPO zu werden.
Auch Unternehmen bietet die WISPO die Möglichkeit, sich in das sportliche und gesellschaftliche Geschehen in Wiesbaden einzubringen, z.B. durch eine Get-together-Veranstaltung in den Geschäftsräumen des Unternehmens. Mit einem attraktiven Event können Kunden, Multiplikatoren, Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens erreicht und gezielt angesprochen werden. Die Präsentation eines ausgewählten Sportprojektes, eingebunden in ein attraktives Rahmenprogramm (z.B. auch mit Sportvorführung!), ist eine hervorragende Plattform für eine gelungene PR-Veranstaltung des Unternehmens und eine lukrative Spendenaktion für das Sportprojekt. Die WISPO steht bei Planung und Durchführung eines solchen Events gerne hilfreich zur Seite.
Helfen Sie der WISPO, ihr Engagement zur Förderung des Leistungssports in der Landeshauptstadt Wiesbaden noch weiter auszubauen. Wenn das, was Sie auf diesen Seiten über die WISPO und ihre Ziele erfahren, Sie überzeugt, dann benutzen Sie am besten gleich das Antragsformular für Mitglieder, um ein wichtiger Teil der Sportnachwuchsförderung in Wiesbaden zu werden. Auch Spenden sind willkommen!
Hierfür schon jetzt herzlichen Dank!
Ihre Kristina Dyckerhoff
Eine kleine Geschichte......
...über die ‚Wiesbadener Sportförderung‘
Mit dem Beschluß der Stadtverordnetenversammlung 1972 einen „Ausschuss für Freizeit und Sport“ einzurichten, hatte man gleichzeitig festgehalten, dass es der Kommune nicht möglich sei, dem Leistungssport in
der Landeshauptstadt finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.
Doch wie die Folgejahre zeigten, war der Spitzensport in Wiesbaden nicht in der Lage allein mit Hilfe ge-
werblicher und privater Sponsoren zu existieren.
So fand sich 1979 eine zunächst kleine Interessengemeinschaft zusammen, die am 13. November des Jahres im Ratskeller für die Gründung eines Fördervereins plädierte. Den Herren Rigoberth Falk, Herbert Heiringhoff, Günther Hild, Engelbert Kah, Erhard Niedenthal, Prof. Hans-Jürgen Portmann, Wolfgang Pralle, Claus Rönsch und Wolfgang Nierhaus, dem ersten Präsidenten dieses neuen Forums, gelingt es bereits am 15. Januar 1980 auf der konstituierenden Versammlung den „Verein zur Förderung des Leistungssports in der Landeshaupt-
stadt Wiesbaden“ (VFLW) ins Leben zu rufen.
Die Stadtverordnetenversammlung stellt dem neuen Verein 100.000,- D-Mark als „Startkapital“ zur Verfügung. Damit geriet der VFLW sofort in das politische Schussfeld, da die SPD sich der neuen, eher von der CDU geprägten Organisation verweigerte.
Davon unbeeindruckt konnten schnell erste Erfolge gefeiert werden wie den durch Zuschüsse unterstützten Deutschland Grand Prix im Tischtennis. Auf Nierhaus folgten Klaus Dold (1981) und 1986 Dieter Klindworth im Präsidentenamt. Die Zahl der Mitglieder hatte sich
auf 155 erhöht und durch viele gesellschaftliche Veranstaltungen sogar bis Ende 1987 auf 250 Personen steigern lassen.
Bis Mitte 1994 erlebte der Klub „goldene Zeiten“.
Jährlich schüttete man fast 100.000 D-Mark aus. Das Mitgliederpotential schien unerschöpflich.
Sage und schreibe 500 registrierte Sportbegeisterte führte man in der Statistik. Dann änderte der "Fall Balsam“ alles. Klindworth mußte als Präsident ausscheiden und damit fehlten auch die großzügigen Spenden seiner Firma Procedo. Der ehemalige Handball Abteilungsleiter des TuS Eintracht, Walter Lang, sprang als Übergangspräsident ein, damit der Verein seine erfolgreiche Arbeit – wenn auch mit deutlich
weniger finanziellen Mitteln – fortsetzen konnte.
Kristina Dyckerhoff, „die erste Frau im Männerklub“, wie das Wiesbadener Tagblatt schon 1991 bei ihrer Wahl in den Vorstand schrieb, übernimmt im November 1996 den Vorsitz. Es wird quasi ein Neubeginn gestartet. Die homogene Vorstandsriege setzt Akzente.
Der ohnehin defizitäre Sportlerball findet 1997 letztmals statt. Eine neue Veranstaltungsart wird eingeführt: Get together-Parties mit Unternehmen und Sportlern. Die Umbenennung des Vereins im September 1999 zählt zu den Meilensteinen im mittlerweile 25jährigen Bestehen. Der neue Name, das neue Logo haben sich als Marke durchgesetzt und signalisiert:
Die „Wispo – Wiesbadener Sportförderung e.V. geht neue Wege, ist zukunftsorientiert und als inoffizielle Dachorganisation des heimischen Sports
vor allem Sprachrohr aller leistungssportlich ausgerichteten Vereine und Sportler.
